Gerade, wenn du am Anfang deiner Autorentätigkeit stehst, arbeitest du erst einmal mehr oder weniger für lau. Du musst zunächst viel Zeit investieren, für die du keine Bezahlung erhältst. Bist du hauptberuflich in einem Angestelltenverhältnis, musst du dir über deine Lebenshaltungskosten weniger Sorgen machen, als wenn du voll und ganz auf das Schreiben von Büchern setzt.

Da das Schreiben als Autor höchstwahrscheinlich zu deinen Leidenschaften gehört, kannst du jedoch auch andere Möglichkeiten nutzen, um bereits jetzt deine Passion zum Vollzeit-Job zu machen, von dem du leben kannst. Welche Optionen dir offen stehen, zeige ich dir in diesem Artikel.

Ghostwriter

Als Ghostwriter verfasst du Texte aller Art nach Anleitung deiner Kunden und verpflichtest dich in der Regel dazu, als Urheber nicht in Erscheinung zu treten. Das können beispielsweise Werbetexte, Internetartikel oder auch ganze Bücher sein. Nachdem du einen Auftrag fertiggestellt hast, trittst du die Nutzungsrechte an den jeweiligen Kunden ab, der dann mit deinem Werk im Prinzip machen kann, was er möchte.

Es gibt verschiedene Portale und Börsen im Internet, über die du sehr leicht an Aufträge kommst, ohne dabei aktiv zeitraubende Kundenakquise betreiben zu müssen.

Blogger

Kennst du dich in einem bestimmten Bereich besonders gut aus, bietet es sich an, einen Blog anzulegen. Je nachdem, in welcher Nische du dich bewegst, versorgst du deine Zielgruppe durch regelmäßige Beiträge mit Informationen, teilst deine Erfahrungen mit bestimmten Produkten, gibst Tipps und Hilfestellungen o. Ä.

Mit einem Blog Geld zu verdienen, funktioniert auf verschiedene Weise, beispielsweise über die Schaltung von Werbeanzeigen, für die du Provisionen erhältst, oder durch das Anbieten deiner eigenen Produkte und/oder Dienstleistungen.

Das Bloggen ist sehr zeitintensiv und erfordert ein enormes Maß an Marketing, um eine gewisse Reichweite aufzubauen. Am schwierigsten ist es dabei, im Internet überhaupt gefunden zu werden, deshalb musst du dich intensiv mit Marktanalysen und Keyword-Recherchen beschäftigen.

VG Wort

Mit der VG Wort kannst du nicht nur als Autor, sondern gleichzeitig auch als Blogger Geld verdienen.

Wenn du bereits einige Bücher geschrieben und veröffentlicht hast, kannst du diese beispielsweise in Bibliotheken auslegen und zum Verleih anbieten lassen. Dafür erhältst du von der VG Wort einmal jährlich eine Vergütung.

Ähnlich sieht es mit Blog-Artikeln aus. Sofern dein Artikel einen gewissen Umfang hat und öffentlich zugänglich ist, kannst du von der VG Wort eine Zählermarke generieren lassen und diese auf der Seite deines Blog-Artikels einbinden. Nach jedem Kalenderjahr erstellst du eine Meldung und kannst dich bald über deine Vergütung freuen.

Wie die Meldung und der Verdienst über die VG Wort funktionieren, erkläre ich dir hier ausführlicher.

Co-Autor

Als Co-Autor beteiligst du dich an dem Verfassen eines Buches und wirst dafür am Gewinn beteiligt. Du musst dabei nicht zwangsweise als Mitwirkender genannt werden, wenngleich das natürlich vorteilhaft hinsichtlich deiner Referenzen ist.

Mit einer Beteiligung hast du einen geringeren Zeitaufwand als beim Verfassen eines ganzen Buches und kannst trotzdem ein nettes Sümmchen einfahren, sofern das Buch erfolgreich wird.

Wichtig: Schließe bei solchen Kooperationen immer einen Vertrag, damit deine Gewinnbeteiligung eindeutig geregelt ist.

Schreibkurse

In Schreibkursen kannst du dein Know-how vermitteln, anderen helfen und dafür vergütet werden. Das geht sogar mit minimalem Aufwand, indem du beispielsweise eine Videoserie erstellst und diese online, etwa auf deiner Webseite, zum Verkauf anbietest. So hast du nur einmal Arbeit und profitierst langfristig auf einer eher passiven Ebene.

Ähnlich wie beim Bloggen musst du hier jedoch zunächst intensiv Marketing betreiben, um von deiner Zielgruppe überhaupt gefunden zu werden.

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