Um wirklich Erfolg in der Buchbranche zu haben, benötigt es das richtige Mindset. Immer wieder fällt mir auf, dass viele Autor*innen an Selbstzweifeln leiden. Das ist erstmal nichts Schlechtes. Selbstzweifel können hilfreich sein, um sich zu verbessern und ein gesundes Maß an Kritik zu üben. Doch die Buchbranche ist eine Branche voller Enttäuschungen. Absagen von Verlagen, Einsendungen werden einfach ignoriert oder das eigene Buch verkauft sich nicht so gut wie erwartet. Warum du für den Erfolg vor allem Durchhaltevermögen benötigst, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Mehr und nicht weniger geben

Jeder Schreibende kennt das: Es wurde viel Zeit und Mühe in ein Projekt gesteckt, man ist ausgelaugt und einfach nur froh, dass man das Ende erreicht hat. Aber dann die Ernüchterung: Das Buch verkauft sich nicht. Der Blogartikel wird nicht angeklickt.

Viele Autor*innen reagieren auf diese Rückschläge damit, dass sie weniger machen. „Liest ja eh keiner.“

Aber das ist der falsche Ansatz. Verkauft sich dein Buch 20 mal, kann es sich auch 40 mal verkaufen. Oder 80 mal. Rechne dir mal in Prozenten aus, wie viele Menschen deiner Zielgruppe angehören.

Es gibt ungefähr 60 Millionen Erwachsene in Deutschland. Fallen davon nur 0,1 % in deine Zielgruppe, sind das immer noch 60.000 potenzielle Leser*innen. Es gibt also keinen Grund, aufzuhören, wenn du bereits 20 Leser*innen erreicht hast. Schließlich besteht durchaus eine Möglichkeit, auch die restlichen 59.980 zu erreichen. Natürlich niemals alle, aber einige.

Mit einem Blog ist es ähnlich. Wird dein Beitrag nur von 100 Besuchern angeklickt, ist das erstmal nicht viel. Klicken auch im nächsten Monat nur 100 Besucher deinen Beitrag an, liegt eine Stagnation vor. Wachstum ist allerdings das Ziel bei allen Arten von Internetaktivität.

Du musst also dafür sorgen, dass die Leser*innen auf deiner Seite bleiben. Dabei kann ein Newsletter hilfreich sein. Du musst aber auch dafür sorgen, dass neue Leute auf deine Webseite kommen. Das gelingt dir durch Social Media Aktivität, Suchmaschinenoptimierung oder Cross Promotions. Marketing in allen Formen ist hier der Schlüssel.

Die Devise heißt: Dranbleiben und mehr machen. Wenn deine Erwartungen unterboten werden, investiere umso mehr Energie!

Das gilt für das Schreiben im Allgemeinen. Steckst du in einer Blockade oder bist demotiviert, gilt immer der Ratschlag: Schreibe weiter!

Schreiben macht Spaß und therapiert. Ohne den unabdingbaren Willen, dein Projekt voranzutreiben, wirst du aber immer wieder in Löcher fallen, die dich ausbremsen. Bleibe dran. Zu jeder Zeit. Auch wenn es mal schlecht läuft und du das Gefühl hast, nicht voranzukommen. Ein schlechter Satz im Dokument ist immer noch besser, als gar kein Satz im Dokument.

Überzeugen, nicht überreden!

Es macht einen großen Unterschied, ob du Probleme als Probleme betrachtest oder als eine Herausforderung, an der du wachsen kannst. Es ist entscheidend, ob du dich selbst überredest oder überzeugst.

Bist du davon überzeugt, dass du deine Ziele erreichen wirst und zum Beispiel mal einen Bestseller schreiben wirst, fällt es dir leichter, dich auch in schwachen Phasen zu motivieren. Du bleibst an deinem Projekt dran, egal wie wenig Lust du gerade hast und wie viele Rückschläge du bereits hinnehmen musstest.

Streiche die Verbkombination „arbeiten müssen“ aus deinem Wortschatz. Das bezieht sich nicht nur auf das Schreiben, sondern auch auf deinen Brotjob. Du „musst“ nicht arbeiten. Du kannst jederzeit arbeitslos werden und von Sozialhilfe leben. Natürlich ist das kein erstrebenswertes Ziel, aber auf gewisse Weise ein beruhigender Gedanke, dass es immer irgendwie weitergeht.

Deine Arbeit ist nicht simpel eine Arbeit, sondern die Erschaffung eines Mehrwerts und als diese solltest du sie auch betrachten.

Selbst im langweiligsten und anstrengendsten Brotjob der Welt erschaffst du einen Mehrwert. Zumindest für dich selbst. Du sorgst für ein gewisses Niveau deiner Lebensqualität und hast keine Existenzängste. Beim Schreiben erschaffst du einen Mehrwert für deine Zielgruppe durch deine Worte und Gedanken. Sogar durch gutes Marketing kannst du einen Mehrwert erschaffen.

Du musst Sport treiben, um Gewicht zu verlieren. Du musst zur Schule gehen, um einen Abschluss zu bekommen. Aber viel wichtiger ist es, dass du es „willst“. Ersetze das Wort „müssen“ durch „wollen“.

„Ich will einen Bestseller veröffentlichen, also schreibe ich jeden Tag“ klingt besser als „Ich will einen Bestseller veröffentlichen, also muss ich jeden Tag schreiben“.

Eine kleine Liste für dein Mindset

Über das richtige Mindset, das zum Erfolg führt, könnte ich zahlreiche Artikel schreiben. Es gibt noch mehr Tipps als die, die ich hier aufgeführt habe. Zum Abschluss will ich dir deshalb ein paar Gedanken mit auf den Weg geben, mit denen du deine innere Einstellung überprüfen und gegebenenfalls anpassen kannst:

„Freue dich darauf, zu scheitern. Daran wirst du wachsen.“

„Verwechsle Hartnäckigkeit nicht mit Sturheit. Sei hartnäckig!“

„Visualisiere dein Ziel. Stell dir immer wieder vor, wie du dein Ziel erreichst.“

„Erfolg über Nacht dauert mehrere Jahre der Vorbereitung.“

„Sei selbstbewusst. Stell dich den Menschen als Autor*in vor, obwohl du noch keinen nennenswerten Erfolg aufzuweisen hast.“

„Ignoriere die Ratschläge von Pessimisten, die dir vorschlagen, dir einen richtigen Job oder ein anderes Hobby zu suchen.“

Erfolg fällt dir nicht vor die Füße. Du selbst bist für deinen Erfolg verantwortlich. Das richtige Mindset ist der erste Schritt, um erfolgreich zu sein. Hast du dein Mindset schon auf Erfolg eingestellt oder haderst du noch mit dir selbst?

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