LinkedIn vernetzt Arbeitgeber und Arbeitnehmer online miteinander. Das Portal kann auch Verlagen einige Vorteile bieten. Einige davon möchte ich in diesem Artikel erläutern.

Mehr als ein soziales Netzwerk

LinkedIn ist keine schlichte Social Media Plattform, auf der sich jeder anmeldet, um miteinander in Kontakt zu treten. Viel mehr geht es darum, bewusst nach Jobs oder Arbeiter*innen innerhalb der eigenen Branche zu suchen. Dafür lässt sich neben dem privaten Profil auch eine eigene Unternehmensseite erstellen. Privat kannst du mit Gleichgesinnten in Kontakt treten und dich über Inhalte und Neuigkeiten informieren. Die Interessen sind in Gruppen unterteilt, sodass du schnell findest, wonach du suchst. Der Unterschied zu Social Media ist, dass sich bei LinkedIn größtenteils Fachleute in diesen Gruppen aufhalten. Andere Verleger, Redakteure und Veranstalter können dir also relevante Informationen zukommen lassen. Dadurch kannst du dich selbst mit einem Kleinverlag gut mit anderen Leuten aus der Branche vernetzen.

Als Job-Netzwerk bietet LinkedIn zudem eine schnelle Übersicht, wer Jobs sucht und wer gerade Leute einstellt. Dabei ist auch immer angegeben, mit welcher Branche und vor allem welchem Beruf die Menschen auf die Suche gehen. Das ist sehr hilfreich, wenn in deinem Verlag eine bestimmte Stelle offen ist. Stellenanzeigen werden von Bewerbern beantwortet, die den gesuchten Beruf ausüben und du musst nicht lange aussortieren, wessen Qualifikationen auf deine Ausschreibung passen und welche nicht.

Durch Statistiken und Analysen kannst du beobachten, wie sich deine Seite und dein Geschäft entwickeln. Schaue nach, wie viele Bewerber du auf deine Stellenangebote hattest, wie viele Leute deine Artikel gelesen haben und wie viele Reaktionen du bekommen hast. Die erweiterte Pro-Version bietet noch einige zusätzliche Analysen und einen Gehaltsvergleich, durch den du sehen kannst, was andere Menschen in deiner Branche verdienen.

Keine Fanseite

Für die Lesersuche eignet sich LinkedIn hingegen nur bedingt. Ratgeber lassen sich aufgrund des Bezugs zu beruflichen Themen sicher unterbringen. Romane und Anthologien eher nicht. Fans und Leser suchst du also besser an anderer Stelle. Es gibt allerdings die Möglichkeit, Artikel in LinkedIn zu schreiben und auf deiner Seite zu veröffentlichen. Dabei könntest du zumindest auf Werke aus dem Verlagsprogramm verweisen, um darauf aufmerksam zu machen. Trotzdem sollten sich die Artikel grundsätzlich um branchenrelevante oder geschäftsbezogene Themen drehen.

LinkedIn ist für Verlage ein nützliches Tool, nicht nur, um Bewerber zu finden, sondern auch, um die Entwicklung des eigenen Unternehmens im Blick zu behalten. Hast du schon Erfahrungen mit LinkedIn?

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