Im klassischen Korrektorat wird dein Manuskript auf Fehler hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik überprüft. Das Ziel ist stets eine möglichst geringe Fehlerquote und um diese zu erreichen, kannst du bereits vor der professionellen Korrektur einige Maßnahmen ergreifen.

Welche das sind, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Lies selbst Korrektur

Während des Schreibens schleichen sich fast immer unbemerkt Fehler in deinen Text, seien es nun Buchstabendreher, Wortwiederholungen oder unvollständige Sätze. Deshalb solltest du dein Manuskript vor dem Korrektorat in jedem Fall einmal selbst im Ganzen lesen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum du dich selbst auf Fehlersuche begeben solltest, wenn du doch dafür ein professionelles Korrektorat buchst. Die Antwort ist simpel: um die Fehlerquote zu minimieren, denn diese hängt maßgeblich von der Rohfassung deines Manuskriptes ab. Ein Text mit überdurchschnittlich vielen Fehlern weist nach der Korrektur eine höhere Fehlerquote auf als ein Text, der bereits in seiner Ausgangsform wenig fehlerbelastet ist.

Eliminierst du also im Vorfeld bereits dir auffallende Fehler, kannst du aktiv die Fehlerquote beeinflussen.

Tipps, wie du dich in deinem eigenen Manuskript effektiv auf Fehlersuche begibst, habe ich dir hier zusammengestellt.

Formatiere dein Manuskript übersichtlich

Gestalte dein Manuskript übersichtlich! Achte darauf, dass Schriftart, Schriftgröße und Zeilenabstände leserfreundlich sind, nutze als Ausrichtung den Blocksatz und arbeite mit Absätzen, um deinem Text Struktur zu verleihen. In einem solchen Manuskript werden sich Fehler viel effektiver aufspüren lassen, als wenn du etwa Schriftgröße 7 und eine rechtsbündige Ausrichtung wählst.

Idealerweise nutzt du Formatvorlagen für Überschriften und hebst die einzelnen Überschriftenebenen etwa durch unterschiedliche Schriftgrößen voneinander ab, sodass sich Haupt- und Unterkapitel deutlich voneinander unterscheiden lassen. Durch ein verlinktes Inhaltsverzeichnis, das mit deinen Überschriften verknüpft ist, kann sich der Korrektor dann schnell einen Überblick über dein Manuskript und den potenziellen Korrekturaufwand verschaffen.

Wähle ein offenes Dateiformat

Du solltest für dein Buch von vornherein ein offenes Dateiformat wählen, beispielsweise .docx oder .odt. Viele Korrektoren setzen auf den Änderungen-Nachverfolgen-Modus, mit welchem du unmittelbar erkennen kannst, welche Verbesserungen vorgenommen wurden. Zwar lässt sich ein Text in einem geschlossenen Dateiformat wie .pdf ebenfalls bearbeiten, allerdings kann das schnell unübersichtlich werden.

Das offene Dateiformat ist für dich im Übrigen auch von Vorteil, wenn du später noch Änderungen an deinem Text vornehmen möchtest. In einer Datei im geschlossenen Format funktioniert das lediglich mit einer entsprechenden, in der Regel kostenpflichtigen Software.

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