Mit dem Schreiben eines Buches verbringst du viel Zeit, da ist es gar nicht so leicht, am Ball zu bleiben. Vor allem, wenn du für dich selbst schreibst, hast du keine Fristen einzuhalten, und die Versuchung, das Schreiben aufzuschieben, ist groß.

Damit du dein Buch in naher Zukunft erfolgreich fertigstellen kannst, möchte ich dir in diesem Artikel zeigen, wie du deine Selbstdisziplin fördern kannst.

Fächere dein Ziel auf!

Angenommen, du möchtest ein Buch mit einem Umfang von 30.000 Wörtern schreiben. Eine solche Wortzahl kann erschlagend wirken, deshalb ist es besser, dein Ziel in Teilziele zu gliedern. Du könntest dir zum Beispiel vornehmen, jede Woche 5.000 Wörter oder 1.000 Wörter pro Tag zu schreiben, das klingt schon realistischer und du wirst mit einer anderen Einstellung an die Arbeit gehen.

Schaffe Routine

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und das kommt uns beim Schreiben zugute. Wenn du dir bewusst feste Schreibzeiten setzt, führt dich das zu mehr Disziplin. Sorge dabei für eine Umgebung, in der du dich wohlfühlst und ungestört bist, beispielsweise ein Arbeitszimmer. Lege dann Zeiten fest, zu denen du dich an deinen Arbeitsort bewusst für das Schreiben zurückziehst.

Nach einer Weile der Eingewöhnung schaltet dein Gehirn zu den festgelegten Zeiten und in der gewohnten Umgebung automatisch in den Schreibmodus.

Erinnere dich an deine Motivation

Jeder Autor kommt früher oder später an einen Punkt, an dem er am liebsten alles hinschmeißen würde. Mach das nicht! Rufe dir in Zeiten, in denen es einmal nicht wie geplant läuft, ins Gedächtnis, warum du mit dem Schreiben begonnen hast. Du willst ein Buch veröffentlichen und deine Geschichte teilen, vielleicht sind es auch noch tiefgreifendere Motive, die dich zum Schreiben bewogen haben. Egal, was es ist, es ist dein Ziel, für das es sich durchzuhalten lohnt.

Schreibblockaden gehören dazu

Wenn du an einem Punkt angelangt bist, an dem du keinen sinnvollen Satz mehr auf die Tastatur bringst oder du sogar den Spaß am Schreiben verloren hast, nimm Abstand! Verbissen zu versuchen, weiterzuschreiben, bringt nichts, du brauchst Ablenkung.

Probiere doch mal Methoden des kreativen Schreibens aus, eine dieser Methoden habe ich dir im Artikel 3 Tipps für mehr Disziplin beim Schreiben vorgestellt. Das kreative Schreiben kann helfen, Schreibblockaden zu lösen und neue Ideen zu entwickeln.

Manchmal hilft aber auch nur, etwas völlig anderes abseits von Arbeitszimmer und Laptop zu unternehmen. Nimm dir eine Auszeit und belohne dich auch mal selbst für das, was du bisher geschafft hast. Du wirst sehen, dass du daraus neue Energie schöpfst, mit der du dich wieder zielstrebig ans Schreiben machen kannst.

Niemand ist perfekt

Viele Autoren stehen sich mit einer perfektionistischen Arbeitsweise selbst im Weg. Nach ein paar geschriebenen Zeilen wird hier etwas ergänzt, dort etwas überarbeitet und andere Stellen werden gelöscht. Auf diese Weise hältst du dich an Einzelheiten fest, die dich am Vorankommen hindern.

Lege Perfektionismus ab, es kann auf Dauer ermüdend und sogar stressig sein, sich an den immer gleichen Abschnitten aufzuhalten. Konzentriere dich aufs Schreiben, für den Feinschliff sorgst du hinterher.

Wie bringst du dich zu mehr Disziplin?

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