Auf dem Literaturcamp kommen Schreibende und die, die es noch werden wollen, zusammen. Hier findest du jede Menge Vorträge und Lesungen zu unterschiedlichen Themen, die sich auf das Schreiben und alles drumherum konzentrieren. Warum du deine Erwartungen aber nicht in die Höhe schnellen lassen solltest, verrate ich dir in diesem Artikel.

Für dich relevante Themen

Der Besuch eines Literaturcamps kostet Geld. Trotzdem schuldet dir das Camp nicht, dass die Themen für dich allesamt interessant sind. Auf dem Literaturcamp tummeln sich viele Leute und man kann es nicht jedem durchgehend recht machen. Besuche das Literaturcamp also nicht, um die wichtigen Themen abzugrasen, sondern um Spaß zu haben. Je mehr du dich dabei selbst einbringst, desto besser wird dir das Literaturcamp gefallen.

Abwechslungsreiche Themenvielfalt

Themen sind immer auch ein wenig vom Zeitgeist beeinflusst. Was gerade in der Literaturbranche wichtig ist, nimmt oft einen großen Teil des Literaturcamps in Anspruch. Dann liegt der Fokus auf einem bestimmten Bereich. In der Regel mischen sich die Themen aber gut durch. Ich habe mal ein Literaturcamp besucht, auf dem es um Worldbuilding, Literatur über den Tod, Selfpublishing mit Books On Demand und eine AfD-Klage. Zudem erzählte eine Trans-Frau über ihre Geschichte und es gab ein Whiskeytasting. Mehr Vielfalt geht wohl kaum. So divers ist die Themenauswahl aber natürlich nicht immer.

Hoher Andrang und Jubelstürme bei deinen Vorträgen

Auf dem Literaturcamp werden jede Menge Vorträge gehalten und Lesungen veranstaltet. Du bist also nicht alleine mit deinem sicherlich sehr gut vorbereiteten Vortrag. Es findet viel statt und die Besucher*innen müssen sich entscheiden, was sie mitnehmen. Sei also nicht geknickt, wenn dein Vortrag nicht den großen Andrang hervorruft. Selbst wenn du nur vor fünf Gästen und dem Hausmeister deinen Vortrag hältst, solltest du diesen fünf Gästen und dem Hausmeister die beste Version von deinem Vortrag und dir selbst präsentieren. Standing Ovations wirst du vermutlich nicht bekommen, aber die Gäste sind wegen dir da und werden dir all ihre Aufmerksamkeit schenken. Abgesehen vom Hausmeister, der vermutlich nur darauf wartet, dass er die Glühbirne über dem Podium wechseln kann.

Der Plan funktioniert immer

Wie bei jedem Event, läuft auch auf dem Literaturcamp nicht immer alles rund. Zeitpläne können sich verschieben. Sei also nicht sauer, wenn mal ein Vortrag nicht ganz pünktlich beginnt oder sich dein eigener ein wenig nach hinten verschiebt. Wo viel los ist, passieren auch mal Fehler. Manchmal spielt auch einfach die Technik nicht mit. Auf dem Literaturcamp kann man aber immer seine Hilfe anbieten. Ich habe mal meinen Laptop zur Verfügung gestellt, weil technisch etwas nicht rund lief. Gut, ich hätte vorher ein Passwort einrichten sollen, um mir den nicht ganz ernst gemeinten Rüffel dafür zu ersparen, aber für die Hilfe zeigte man sich trotzdem sehr dankbar.

Alleine macht es keinen Spaß

Das Literaturcamp ist ein gesellschaftliches Zusammentreffen von Gleichgesinnten, die durch ihr Interesse an der Literatur verbunden sind. Du bist also nie alleine auf dem Literaturcamp. Es sind immer Gesprächsthemen und Gesprächspartner da. Als ich mal von dem Literaturcamp Heidelberg nach Hause fuhr, hätte ich mich bei einer bekannten Fast-Food-Kette beinahe einfach zu einer Familie an den Tisch gesetzt, weil das auf dem Literaturcamp so üblich ist. Falls du in einer Freundesgruppe anreist, kann es sogar sinnvoll sein, mal auf eigene Faust das Camp zu erkunden, um neue Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen. Natürlich gibt es auch Rückzugsorte, falls du dich mal von dem Trubel des Camps erholen willst, aber wenn du nicht alleine sein willst, wirst du auch nicht alleine sein.

Was du vom Literaturcamp auf jeden Fall erwarten kannst, ist eine Menge Spaß rund um die Literatur mit Leuten, die deine Passion teilen. Was hast du bisher auf dem Literaturcamp erlebt? Erzähle es mir in den Kommentaren.

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