Die Buchbranche besteht aus mehreren Einzelbereichen. Aber auf der Buchmesse kommen sie alle zusammen. Warum du auch dort sein solltest, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Die Unterschiede zwischen den Buchmessen

Jede Buchmesse hat eine Eigenständigkeit und einen besonderen Charakter. Ich will dir hier drei Beispiele vorstellen:

Buch Berlin

Eine vergleichsweise junge und kleine Buchmesse mit rund 300 Ausstellern. Sie besticht vor allem durch ihr Flohmarktambiente. Hier stehen die Aussteller an verzierten Tapeziertischen und präsentieren ihre Produkte. Lesungen finden hier bisher in einem eigenen Bereich statt und sind dadurch ein wenig abgeschottet vom Rest der Messe.

Leipziger Buchmesse

Hier herrscht eine sehr familiäre Atmosphäre. Die Messe wirkt spontan und locker. Durch den Aufbau und die Abläufe ist es immer möglich, einfach mit jemandem „zusammenzustoßen“ und dadurch ins Gespräch zu kommen. Für Kleinverlage sind extra zwei Hallen reserviert und Selfpublisher können in einer dafür vorgesehenen Halle Lesungen veranstalten.

Frankfurter Buchmesse

Die größte Buchmesse der Welt. Hier stellen über 7.500 Aussteller ihre Produkte vor. Die Messe steht eher im Zeichen des Geschäftlichen. Statt Tapeziertischen siehst du hier eher schicke Anzüge. Das Meiste läuft hier nur mit Termin und alles ist recht durchgetaktet.

Gleichzeitig findet übrigens in der Nähe die „BuchmesseCon“ statt. Eine feine, kleine Alternative für Leute, denen der gewaltige Messetrubel in Frankfurt zu viel ist.

Das bringen dir Buchmessen

Auf Buchmessen gibt es einiges zu sehen und hören. Sie bieten dir einige Möglichkeiten, für dein Autor*innenleben Eindrücke und Lehren mitzunehmen.

Sehen und gesehen werden

Buchmessen bieten sich wunderbar an, um Kontakte zu knüpfen. Nein, lass mich das anders formulieren: Es ist kaum möglich, auf Buchmessen keine Kontakte zu knüpfen. Hier tummeln sich Schreibende, Lesende, Verlegende und Dienstleistende, mit denen du ins Gespräch kommen, dich über ihre Projekte und sie über deine Projekte informieren kannst. Der persönliche Kontakt bietet vor allem den Vorteil, dass sich die Leute an dich erinnern werden. Deshalb solltest du auf möglichst vielen Buchmessen anwesend sein. Wenn du drei Mails schreibst, besteht die Gefahr, dass sie dreimal im Papierkorb landen. Triffst du aber dreimal die Menschen selbst, prägen sie sich dein Gesicht ein und bei jeder weiteren Buchmesse wirst du die Bindung zu ihnen vertiefen.

Lernen und neues erfahren

Auf den meisten Buchmessen werden Lesungen veranstaltet. Diese kannst du besuchen, um dir ein Bild davon zu machen, welche Genres momentan beliebt sind. Präsentationen und Vorträge können dir tiefere Einblicke in die Vorgänge von Verlagen geben oder dir Tipps für dein Selfpublisherdasein geben. In Frankfurt und Leipzig gibt es Podiumsdiskussionen zu den unterschiedlichsten Themen mit den Schwerpunkten Schreiben, Marketing oder Verlagswesen. Außerdem tummeln sich hier alle möglichen Zielgruppen, was dir die Möglichkeit bietet, herauszufinden, was genau diese gerne lesen würden oder was sie abseits davon noch für Interessen haben, um es in deine Marketingstrategie einzubauen.

Der Besuch auf Buchmessen bietet dir viele Vorteile und der einzige Nachteil ist, dass dir hinterher die Füße schmerzen werden. Welche Buchmessen hast du schon besucht und welche Erfahrungen hast du dort gemacht?

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