Outbound Marketing und plakative „Kauf mich!“- Werbung sind schon lange nicht mehr zeitgemäß. Abnehmender Erfolg und immer höhere Streuverluste zeugen davon, dass sich die Kunden nicht mehr mit altmodischen Werbeformen locken lassen. Empfehlungsmarketing ist der neue Trend und Influencer Marketing ist dabei die Zukunft.

Was bewirkt Influencer Marketing?

In den letzten Jahren ist Influencer Marketing immer wichtiger, profitabler und beliebter geworden. Influencer haben rund 176 mal mehr Reichweite als die üblichen Internetuser. Empfehlungsmarketing ist wichtig, aber es ist auch von Bedeutung, wer die Empfehlung ausspricht. Kommt diese von einem einflussreichen Meinungsmacher oder Multiplikator, ist die Reich- und Tragweite enorm viel höher.

Inhalte, in denen du von dir und deinen Leistungen sprichst, die du selbst verfasst und ins Netz stellst, sind deutlich unglaubwürdiger, als wenn Content von Lesern generiert wird. Empfehlungen von Dritten sind immer vertrauenswürdiger. Schon die Beliebtheit von Rezensionen in allen Online-Shops zu allen Produkten beweist das. Rezensionen haben einen Einfluss, weil sie in der Regel von Kunden kommen, die ein Produkt ehrlich bewerten. Da wir allesamt ebenfalls Kunden sind, vertrauen wir anderen Kunden.

Die Gegenwart des Influencer Marketings

Wie ihr wisst, liebe ich Zahlen. Hier sind ein paar:


89 % der Marketer nutzen Influencer Marketing, um authentische Markeninhalte zu generieren.

77 % nutzen es, um das Engagement zu steigern.

56 % nutzen es, um Traffic auf ihre Webseite oder Landing-Page zu leiten.

48 % der Befragten erhöhen ihr Budget.

Quelle: linqia.com

Hinzu kommt, dass 6 von 10 YouTubern eher auf die Empfehlungen ihrer YouTube-Stars hören würden, als auf die Prominenz aus Film und Fernsehen. Auf ähnliche Weise lässt sich dieses Prinzip auch auf Instagram oder andere Plattformen übertragen. Gute Verträge mit Influencern im Social Media Bereich, erzielen für dich eine hohe Reichweite und ein hohes Interesse an deinem Produkt.

So sieht die Zukunft des Influencer Marketings aus

Richten wir unseren Blick kurz auf die Zukunft: Influencer Marketing wird immer wichtiger. Das können wir uns zunutze machen. Influencer müssen keine großen, weltbekannten Namen sein. Schau dich zum Beispiel in deiner Twitter-Blase nach den Usern mit den meisten Followern um. Suche auf Instagram nach den beliebtesten Buchbloggern und schreibe sie an. Knüpfe Kontakte mit YouTubern.

Achte darauf, dass die von dir gewählten Influencer eine für dich relevante Zielgruppe besitzen, die ein echtes Interesse daran haben könnten, dich und dein Produkt zu unterstützen. Schreibst du einfach wahllos Menschen an, verbrennst du deinen Namen. Konzentriere dich gezielt auf bestimmte Accounts, recherchiere gut und schreibe sie persönlich an.

Die Konditionen bekommt ihr schon verhandelt. Die meisten Influencer sind schließlich genau so an Partnerschaften interessiert wie du. Wichtig ist, dass du bei der Kontaktaufnahme eine freundschaftliche Taktik anwendest und dem Influencer auf Augenhöhe begegnest.

Influencer Marketing in der Kritik

Nicht immer wird das Influencer Marketing positiv gesehen. Unterschätze niemals deine Kunden, deine Leser*innen oder deine Zielgruppe. Sie haben ihre eigene Meinung und sind nicht dumm. Das Gegenteil ist der Fall.

Es herrscht immer Skepsis, wenn das eigene Idol nichts weiter tut, als ständig Produkte zu empfehlen. Auf YouTube wurde vor geraumer Zeit viel Wirbel um Produktplatzierungen und als Unterhaltungsvideo getarnte Werbeclips gemacht. Neben der Kennzeichnungspflicht, die inzwischen von den meisten großen YouTubern erfüllt wird, stand vor allem das Thema „Geld“ im Mittelpunkt.

Erkaufe dir niemals die Meinung eines Influencers. Damit zerstörst du deinen Ruf und im Zweifelsfall den der Influencer gleich mit. Die Zielgruppe fragt sich zunehmend, wie viel Geld für die Marketing-Maschinerie in Richtung der Influencer fließt. Auf zu hoch frequentierte Empfehlungen (Werbung) auf den Kanälen reagiert die Zielgruppe empfindlich.

Fragen wie „Würde derjenige das Produkt auch empfehlen, wenn er es für den Originalpreis kaufen müsste?“, „Wäre ihm das Produkt wirklich den Preis wert?“ oder „Ist das Schleichwerbung?“ tauchen in dieser oder ähnlicher Form immer wieder in den verschiedenen Communitys auf allen Plattformen auf.

Wenn du Interesse an weiteren kritischen Aussagen hast, findest du in diesem Artikel einige.

Das Influencer Marketing bleibt interessant. Viele Influencer sind bereits so stark in ihrer werbenden Rolle gefangen, dass sie Authentizität verlieren. Deshalb werden Mikro-Influencer immer wichtiger. Schon ab 100.000 Abonnenten auf YouTube oder 4.000 Followern auf den sozialen Netzwerken, kann man (je nach Themenrelevanz und Authentizität) von einem Mikro-Influencer sprechen. Hast du dich schon mal an einen Mikro-Influencer gewendet? Wie bist du dabei vorgegangen?

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