Ein Buch zu schreiben, erfordert nicht nur Kreativität. Es gibt vor, während und auch nach dem Schreiben viele Dinge zu beachten. Wenn schon vor dem eigentlichen Schreibprozess Fehler gemacht werden, ist die Aussicht auf Erfolg beim eigentlichen Schreiben und auch nach der Veröffentlichung bescheiden.

Heute zeige ich dir 7 Fehler, die frische Autoren und Selfpublisher beim Buch schreiben häufig machen, und wie du sie umgehen kannst.

Einfach losschreiben

Auch wenn du das Gefühl hast, eine super Story im Kopf zu haben, solltest du nicht direkt mit dem Schreiben des ersten Kapitels beginnen. Schreibe deine Ideen zunächst stichpunktartig nieder und kreiere daraus den zentralen Handlungsstrang. An diesem kannst du dich im Schreibprozess orientieren, Ergänzungen und Änderungen sind dann natürlich erlaubt.

Deine Hauptcharaktere solltest du ebenfalls schon vor dem Schreiben kennen.

An Trends orientieren

Für dein Buch erscheinen Themen, die von Bestsellern behandelt werden, natürlich sinnvoll und auch aktuelle gesellschaftliche Themen sind für Leser stets von Interesse. Daran solltest du dich aber weniger orientieren.

Du befasst dich über längere Zeit mit deinem Buchthema und musst tief in die Materie einsteigen, deshalb solltest du dich bei der Themenwahl vor allem an deinen Interessen orientieren. Was bringt dir ein aktuelles Thema, wenn sich dein Interesse dafür in Grenzen hält? Und Themen von Bestsellern gibt es ja ohnehin bereits.

Genre vernachlässigen

Dein Buch braucht ein eindeutiges Genre! Wenn es beispielsweise sowohl Züge eines Krimis als auch eines Liebesromans aufweisen soll, musst du dich trotzdem für ein Genre entscheiden.

Auf die Genre-Mischung kannst du den Leser später immer noch aufmerksam machen, beispielsweise, indem du im Klappentext eine Beschreibung wie, „romantischer Kriminalroman“, einbaust.

Stillstand

Gift für dein Buch ist es, wenn die Handlung zu langsam oder gar nicht voranschreitet. Das passiert, wenn du zu stark vom Handlungsstrang abschweifst und über Dinge schreibst, die nicht dazu beitragen, dass deine Hauptfigur sich in Richtung Höhe- bzw. Wendepunkt bewegt.

Spannung sieht anders aus, deshalb wird sich der Leser langweilen, wenn er seitenlang auf bedeutende Entwicklungsfortschritte von Handlung und Protagonist warten muss.

Auf Faktencheck verzichten

Insbesondere bei Genres mit Realitätsbezug solltest du stets die Fakten überprüfen, über die du schreibst. Kaum etwas ist peinlicher, als dem Leser falsche Informationen zu vermitteln und bei ihm den Eindruck einer schlechten Recherche zu hinterlassen.

Wenn du dich auf historische Ereignisse beziehst, solltest du also stets Jahreszahlen, Namen usw. überprüfen und darauf achten, Zusammenhänge richtig darzustellen.

Übertriebene Zufälle

Ja, Zufälle gibt es, aber du solltest realistisch bleiben. Ein Beispiel: Wenn ein Protagonist einen Mordfall aufzuklären hat, ein neues Handy kauft, damit zufällig jenes des Hauptverdächtigen erwirbt und darauf auch noch sämtliche Daten gespeichert sind, ist das zu viel des Guten. Es wirkt unglaubwürdig und nebenbei auch viel zu profan für einen spannenden Krimi.

Sprache unterschätzen

Zum Buch schreiben gehört stets die Überarbeitung des Manuskripts durch Dritte, auch wenn du ein geborenes Sprachtalent bist. Lektorat und Korrektorat sind obligatorisch, wenn du deinen Lesern ein schlüssiges, stilvolles und fehlerfreies Leseerlebnis bieten möchtest.

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