Du hast eine Buchidee, weißt aber nicht so recht, wie du anfangen sollst? Vielleicht hast du schon ein paar Zeilen geschrieben und merkst jetzt, dass das irgendwie nicht hinhaut. Dann habe ich heute die Lösung für dich: Plane dein Buch!

Wie du das machst, zeige ich dir jetzt.

Was willst du?

Zunächst solltest du dir klar machen, was du mit deinem Buch erreichen möchtest. Du hast bereits einen groben Handlungsverlauf im Kopf, aber in welche Richtung soll er sich entwickeln? Willst du einen Liebesroman, einen Krimi oder doch lieber einen Thriller schreiben? Oder bei Sachbüchern: Für welches Problem möchtest du deinen Lesern konkret eine Lösung bieten?

Mit diesen ersten Überlegungen kannst du im Anschluss in die Tiefe gehen und deine Struktur entwickeln.

Erstelle deinen Plot

Der Plot ist das Handlungsgerüst deines Buches, an dem du dich im anschließenden Schreibprozess orientierst.

Nimm dir zunächst Zeit für ein ausführliches Brainstorming und notiere alles, was für dein Buch von Relevanz sein könnte.

Möchtest du ein Sachbuch schreiben, kannst du jetzt eine grobe Recherche durchführen, um deine Ideen zu ergänzen. Dann gilt es, das Gesammelte zu ordnen und Bezüge zueinander herzustellen. Auf dieser Grundlage erstellst du deine vorläufige Gliederung, an der du dich im Recherche- und Schreibprozess orientierst.

Im belletristischen Bereich gilt es, die Handlung schlüssig und frei von Widersprüchen zu gestalten. Deshalb solltest du dir eine grobe Chronologie erstellen, um eine Übersicht zu haben, was wann passieren wird.

Um Widersprüchen vorzubeugen, solltest du deinen Charakteren schon jetzt etwas Leben einhauchen, indem du zum Beispiel kurze Biografien erstellst. Das hilft dir später, sie authentisch handeln und transparent wirken zu lassen.

Bist du ein Freund der visuellen Darstellung, empfehle ich dir, für die Plot-Erstellung Programme wie Papyrus Autor oder Scrivener zu nutzen. Neben der Mindmap kannst du als Romanschreiber beispielsweise auch Karten für deine Charaktere anlegen und hast so immer alles im Blick.

Erschaffe deinen Fahrplan

Dein Plot steht, aber einfach drauf losschreiben solltest du auch jetzt noch nicht. Der Schlüssel zum Erfolg lautet Zeitmanagement. Ja, es ist dein Projekt und du bist an keine Deadlines gebunden, aber irgendwann möchtest du zum Abschluss kommen und dein Buch veröffentlichen. Deshalb solltest du dir genau solche Deadlines setzen und für dich selbst einen Schreibplan erstellen, auch, um der berühmten Prokrastination vorzubeugen.

Teile deinen Plot in realistische Abschnitte und lege fest, was du bis wann erreicht haben möchtest. Wie du dabei vorgehst, bleibt dir überlassen: Du kannst eine bestimmte Stundenzahl pro Woche für das Schreiben einplanen oder du legst dir eine Wortzahl fest, die du in dieser Zeit schaffen möchtest. Vielleicht möchtest du dich auch pro Woche um ein oder zwei Kapitel kümmern. Ganz egal, für was du dich entscheidest, Hauptsache, du hast definierte Zwischenziele.

Los geht’s

Steht dein Plan, gilt es, ihn Schritt für Schritt abzuarbeiten. Das klingt einfacher, als es manchmal ist, denn je nachdem, wie umfangreich dein Buch werden soll, brauchst du ein gewisses Maß an Disziplin und Motivation.

Wie du diszipliniert ans Schreiben gehst, liest du hier.

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